Therapeutisch

Im Rahmen meiner praktisch-therapeutischen Arbeit war ich bisher in einer Klinik mit 140 stationären Behandlungsplätzen auf dem Terrain der beruflichen Rehabilitation für die bezugstherapeutische Begleitung und Beratung von Patienten mit vor allem affektiven Störungen, neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen sowie Persönlichkeitsstörungen in Einzel- und Gruppentherapie verantwortlich. Durch diese Tätigkeit bin ich vertraut mit:

  • Verantwortung für die gesamte psychologische Betreuung der Patienten inklusive sozialmedizinischer Leistungsbeurteilung
  • Beratung und Gesundheitstraining zu Streß, Depression, Schmerz, Angst
  • Psychotherapie, Krankheitsbewältigung, Psychosomatik, Verhaltenstherapie
  • Supportiven Gesprächen, Krisenintervention
  • Entspannungsverfahren z.B. PMR, AT, Imagination
  • Teilnahme an Stations- & Team-Konferenzen sowie Kommunikation entsprechender Team-Informationen
  • Absprachen mit Angehörigen und Vor- und Nachbehandlern, soweit erforderlich

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Darüber hinaus war ich im Bereich der neurologisch-neurochirurgischen Rehabilitation des Saale-Rehaklinikums-II in Bad Kösen mit 84 stationären Behandlungsplätzen beschäftigt.

In der Abteilung Neuropsychologie-Sprachtherapie arbeiten vier Psychologinnen, 2 Sprachtherapeutinnen, 2 Logopäden und eine psychologisch-technische Assistentin.

Im Zuge meiner Tätigkeit als Leiter der Abteilung Neuropsychologie-Sprachtherapie war ich mit folgenden Aufgaben betraut:

  • Leitung der Abteilungsbesprechungen
  • Erstellung von Projekt- und Budgetplanungen (inkl Berechnung von Behandlungskapazität, Materialbedarf, Raumplanung und –ausstattung)
  • Umsetzung von Behandlungsleitlinien in Heilmittel und Behandlungsprogramme für den gesamten Bereich Neuropsychologie
  • Beschaffung und Kontrolle von Diagnose- und Therapiegeräten, Hard- und Software
  • Teilnahme an Qualitätszirkeln und Supervisionen der Klinik

Meine inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte lagen auf der neuropsychologischen Diagnostik und Therapie von Patienten mit erworbenen Hirnschädigungen nach Ischämie (Schlaganfall), Blutung oder Verletzungen (Hirntrauma) sowie neurodegenerativen Erkrankungen. Ein weiterer Schwerpunkt war die psychotherapeutische Intervention für Patienten und Angehörige im Rahmen der Krankheitsbewältigung bzw. Krisenintervention.  Im Rahmen meiner neuropsychologischen Tätigkeit war ich für folgende Aufgaben verantwortlich:

  •  hypothesengeleitete neuropsychologische Diagnostik und Befundinterpretation zur Evaluierung der kognitiven Funktionen
  •  Diagnostik klinisch-psychiatrischer Störungen
  •  Training der psychischen Leistungsfähigkeit (PC-gestützt, Papierverfahren, kognitive Aktivierung, Psychoedukation)
  •  verhaltenstherapeutisch bzw. lösungsorientiert ausgerichtete Gespräche zur Unterstützung adäquater Krankheitsbewältigung
  •  Angehörigenberatung
  •  Krisenintervention
  •  Leitung der PMR-Entspannungsgruppe
  •  schriftliche Berichterstattung über alle durchgeführten Maßnahmen in Form von Eintritts- und Abschlussberichten und als Verlaufsdokumentation in der elektronischen Patientenakte

Hierbei habe ich überwiegend folgende (neuro)psychologische Standardscreeningverfahren genutzt: MMST, DEMTECT, MOCA, PANDA, CATS sowie zur Differentialdiagnostik folgende (neuro)psychologische Standardtestverfahren: TAP, TMT A/B, WMS-R, SKT, BADS, VLMT, CKV, Rey-Figur und BDI.

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Seit Januar 2015 arbeite ich in Privatpraxis mit Klienten unterschiedlichster Provenienz.

 

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